Was sind eigentlich Chia Samen ?

Bis vor einigen Jahren, wussten bei uns nur wenige Menschen über Chia Samen Bescheid. Doch seit einiger Zeit, gewinnen die Samen an immer größerer Bedeutung. Sie gelten als Superfood, weil sie überaus reich an Nährstoffen sind. Schon bei den Mayas waren die Samen ein Teil der Grundnahrungsmittel. Die Chia Samen enthalten besonders viele Ballaststoffe und ihr Kalziumgehalt ist um vielfaches höher, als der der normalen Milch. Auch die für unseren Körper so wichtigen Omega-3- Fettsäuren, sind in ihnen in einem hohem Maße enthalten. Des Weiteren enthalten sie große Mengen an Proteinen und wertvollen Antioxidantien. Doch was sind Chia Samen eigentlich?

Was sind Chia Samen?

Die Chia Pflanze ist eine Pflanze aus der Gattung der Salbei Pflanzen. Sie wird zur Artenfamilie der sogenannten Lippenblütler gezählt. Bei der Chia Pflanze handelt es sich um ein einjähriges Pflanzenkraut. In Guatemala und Mexiko kann man die Pflanze hauptsächlich finden. Im Puncto Ernährung, sind bei der Pflanze vor allem die kleinen Samen interessant. Die kleinen Samen sind bräunlich schwarz und wurden schon von den Ureinwohnern Mittelamerikas sehr geschätzt. Daher hat die Pflanze auch ihren Namen, denn Chia steht in der Sprache der Maya für Kraft. Und Kraft verlieh die Pflanze damals nicht nur den Kriegern, sondern sie war ein weit verbreitetes Grundnahrungsmittel für die gesamte Bevölkerung. Die Spanier brachten die Pflanze dann später nach Europa, wo sie jetzt ebenfalls angebaut wird.

Was macht man mit Chia Samen und woher bekommt man sie?

Die Chiasamen können in herkömmlichen Reformhäusern gekauft werden oder in speziellen Lebensmittelgeschäften, die sich auf gesunde Ernährung spezialisiert haben. Auch das Internet bietet heute eine Reihe von Bezugsquellen. Bei dem Kauf sollte man darauf achten, dass der Anbau ohne Gentechnik erfolgte und die Chia-Samen mit einem Gütesiegel versehen sind. Die Samen lassen sich sehr gut in Fruchtquarks und Müslis verarbeiten. Eine beliebte Art, die Chia Samen zu verwenden, sind Smoothies. In Verbindung, mit dem hier verwendeten Gemüse und Obst, bekommt man einen Vitamincocktail, der einem Kraft für den ganzen Tag gibt. Bei den Chiasamen empfiehlt es sich, sie vor dem Verzehr einige Stunden in Wasser einzuweichen, dann können die Nährstoffe vom Körper besser aufgenommen werden.

Neu im Trend: Goji Beeren

Die Chinesen waren in Sachen Ernährung schon immer ein Vorreiter, nicht umsonst werden die Chinesen mit, am Ältesten. Auch auf die Goji Beeren schwören die Chinesen schon seit Jahrtausenden. Mittlerweile werden die Goji Beeren zu den Superfoods gezählt.

Das nicht ohne Grund, denn die Beeren enthalten höchste Mengen an Nährstoffen und sind für den menschlichen Körper unglaublich gesund. Den Goji Beeren wird auch nachgesagt, dass sie sich erheblich auf das Wohlbefinden des Körpers auswirken. Die kleinen roten Wunderfrüchte sind es jedem Fall wert, dass man sie sich genauer ansieht.

In der Huffington Post gibt es allerdings auch negative Berichte zu den Beeren.

Die Besonderheiten der Goji Beere

In diesen kleinen Beeren ist fast alles vereint, was der Körper an Nähr- und Vitalstoffen braucht. Darüber hinaus enthalten sie eine Vielzahl wichtiger sekundärer Pflanzenstoffe.

In unserer alltäglichen Nahrung sind diese Pflanzenstoffe leider meist nicht in ausreichender Menge vorhanden. Die Goji Beere wird als eines der besten Lebensmittel bezeichnet, die wir überhaupt haben. Denn schon fünfzig Gramm der Goji decken bereits die Hälfte des Mindesttagesbedarfs an Eisen. Darüber hinaus enthält die Goji Beere sehr hohe Mengen an Vitamin A, dem sogenannten Beta Carotin. Außerdem enthalten sie viel Vitamin C und Vitamin E. Die Goji Beeren liefern des Weiteren wichtige Spurenelemente wie Germanium, welches aufgrund der oft ausgelaugten landwirtschaftlichen Böden, in unseren Nahrungsmitteln nicht mehr vorkommt.

Woher kommen die Goji Beeren

Die Goji Beeren stammen ursprünglich aus China und der Mongolei. Weil die Eigenschaften der Frucht schon so früh erkannt wurden, ist sie auch schon seit vielen Jahren, ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Die Goji Beere wächst auch in einigen Regionen Tibets. Gerade Goji Beeren die aus diesen Regionen geerntet wurden, zeichnen sich durch eine besondere Süße und Saftigkeit aus.

Der Nährstoffgehalt dieser Beeren ist auch noch etwas höher, als der Beeren, die aus anderen Regionen der Welt stammen. Die Goji Beere gehört zu der Familie der Nachtschattengewächse, wie auch die Karotte und die Tomaten. Im Gegensatz zu diesen, ist der Goji-Busch aber winterhart und kann deshalb auch in mitteleuropäischen Gefilden gepflanzt werden.